• Die erste Bordeleser Blütezeit

    Die Stadt Bordeaux wurde vor 2700 Jahren im Neolithikum gegründet. Diese keltische Siedlung wurde Burdigala genannt. Burdigala war ein Handelshafen. Damals befuhren viele Boote den Fluss Garonne. Englische Boote transportierten Zinn, während römische Boote Wein transportierten. Diese Waren wurden in Bordeaux umgetauscht.

     

    Nach der Eroberung Galliens durch die Römer wurde Burdigala zur Hauptstadt der Provinz Aquitania erhoben. Im 1. Jahrhundert führten die Römer den Weinbau im Gebiet ein. Da der Boden und das Klima von Bordeaux dem Weinbau sehr angemessen sind, wurde der Wein von Burdigala in der römischen Zeit sehr gut und berühmt. Nämlich war der Wein bereits eine derart begehrte Handelsware geworden, dass er bis nach Trier und auf die iberische Halbinsel exportiert wurde. Im Austausch importierten die Bordeleser vor allem Olivenöl. Die römische Zeit war die erste Blütezeit von Bordeaux. Damals gab es ein großes Amphitheater und eine Universität in Bordeaux.

    Palais Gallien, Bordeaux

    Die Überreste des römischen Amphitheaters, des Palais Gallien (Quelle)

     

    Nach einem ersten Barbareneinfall im Jahre 276 wurde die Stadt erstmals befestigt. Die Festung bestand aus einer großen Mauer, hohen Türme, und großen Tore. Aber die Bordeleser hatten wenig Geld um die Festung zu bauen und wenig Zeit, bevor die Barbaren zurückkamen. Woher kamen dann die Steine ? Die Bordeleser nahmen die Steine von alten Gebäuden, die sie nicht mehr benützten. Zum Beispiel, vom antiken Amphitheater, oder alten Grabsteinen.

    Nachbildung der römischen Festung

    Die Nachbildung der römischen Festung, im historisches Museum, Musée d'Aquitaine (Quelle)

     


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